Das Leben ist nur eine kurze Reise, man sollte nicht zu viel Gepäck mitnehmen.
So oder ähnlich, soll Billy Idol sich mal geäußert haben.

Der deutsche Philosoph Richard David Precht meinte einmal:
„Menschen kaufen Dinge, die sie nicht brauchen, um Leute zu beeindrucken, die sie nicht mögen, mit Geld, das sie nicht haben.“

Für meine Generation bedeutet es Fluch und Segen zugleich, in zwei sich absolut widersprechenden Gesellschaftsformen zu leben bzw. gelebt zu haben.
Als Kind, Jugentlicher und junger Erwerbstätiger in der DDR waren wir gezwungenermaßen auf die Gemeinschaft angewiesen, da nahezu alle erstrebenswerten Dinge nur so erreichbar waren. Wir waren praktisch alle irgendwie Kumpels, gefangen in einer sich selbst begrenzenden Welt ohne übermäßigen Luxus, dafür mit ausgeprägtem sozialen Bewußtsein und tiefem Sinn für die Gemeinschaft.

Wir fanden es toll, dass das angeblich so Überlegene nicht überlebt hatte und die aus der Sicht eines Gefangenen große Freiheit endlich gelebt werden konnte. Schnell konsumierten wir alles, was mit der neuen D-Mark zu holen war.

Zu spät realisierten Einige, dass verinnerlichte Werte nicht käuflich sind.

Und wer errät wo die Hintergrundfotos gemacht wurden, bekommt einen Sputnik ;-)